Deutsch in den Wissenschaften

October 27th, 2011
 
Immer häufiger wird in der Wissenschaftskommunikation Englisch geschrieben und gesprochen. Weltweit ist der Anteil an deutschsprachigen Publikationen in den Naturwissenschaften bereits auf ein Prozent gesunken. Mit einer interdisziplinären Konferenz ‘’Deutsch in den Wissenschaften'’ Anfang November setzen der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Goethe-Institut und das Institut für Deutsche Sprache (IDS) sich mit dieser Entwicklung auseinander und wollen Impulse zu einer Stärkung von Deutsch als Wissenschaftssprache setzen. Schirmherr der Konferenz ist Bundespräsident Christian Wulff.
Vom 10. bis 12. November 2011 werden Experten in Essen auf der Zeche Zollverein diskutieren. Rund 50 hochrangige Wissenschaftler, Politiker und Experten suchen drei Tage lang in mehreren Foren nach der künftigen Rolle der deutschen Sprache in den Wissenschaften. Namhafte Kooperationspartner und Förderer unterstützen die Konferenz.
nähere Infos: DAAD

Managing diversity: Symposium

May 16th, 2011

MANAGING MULTILINGUAL AND MULTIETHNIC SOCIETIES AND INSTITUTION

Faculty of Humanities, Tito Square 5, 5000 Koper – Capodistria, Slovenija
Date: 20-21 June 2011


There’ll take place an international EUNoM symposium on

Managing multilingual and multiethnic societies and institutions.

Globalisation promotes some devolution of governance to regions and makes international cooperation for resolving crises imperative. Sovereignty is undermined and new ways of managing diversity are needed as new spaces for language and identity open up. Individuals are freed from the institutional integration that structured their identity and relationship to language and culture. Individual freedom makes integration with collectivities a voluntaristic phenomenon. It’s a case of personal meanings and connotation related to the languages and cultures we have learned or we are aware of. New contexts for the revitalisation of regional languages emerge, and there is a demand for global lingue franche, and state non-lingue franche become diglossified. So, technological development for business and the information society and new educational perspectives on multilingualism and interculturalism need to be considered.

At the symposium the following themes will be focussed on in particular:

1. The multilingual policy in European contact areas: language policy at the level of state with special regards to border areas, minority and regional languages and immigrants
2. Managing language diversity at work: global economy and local dimension of language use. Regional languages and “lingue franche” today: demand in global scale and response in local dimension to the language use
3. Languages and identities: Multiple identities within global vision of political, social and cultural cooperation. New spaces for language and identity.
The conference will bring together EUNoM-partners, university teachers and students, researchers from universities and research institutions and other key players in the process – employers; language planners; trade unions; public authorities at local, regional, member state, and supranational levels.

KEYNOTE SPEAKERS
1. Prof. Paolo Balboni, University Ca’ Foscari, Venice, Italy; Chair of Language Teaching Research, researcher in language teaching research, intercultural communication, language policy.
2. Lid King, National Director for Languages. The Languages Company, United Kingdom; specialist in language learning, adviser and materials developer, information and advice services developer to business.
3. Colin H Williams, School of Welsh - Cardiff University, UK; expert on ethnic and minority relations, language planning and policy.
4. Dónall Ó Riagáin, independent consultant on language planning, a founding member of the European Bureau for Lesser Used Languages in Dublin.

Source: http://www.fhs.upr.si/sl/raziskovalna-dejavnost/projekt-eunom/

Indien: Ausbilder ausbilden!

May 16th, 2011
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat iMOVE die Aufforderung zu einer Interessensbekundung veröffentlicht:Es besteht die Möglichkeit der Finanzierung einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme in Indien mit einem Finanzvolumen von rund 150.000 Euro. Die Finanzierung der Maßnahme wird durch die Verleihung eines Preises durch die indische Regierung ermöglicht. Das mit dem Preis verbundene Preisgeld soll auf Wunsch der mit dem Preis ausgezeichneten Person eventuell für die Ausbildung von Ausbildern in Indien eingesetzt werden.

Falls Sie ein Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung sind, können Sie Ihr Interesse an der Durchführung dieser Maßnahme bis zum 18. Mai 2011 zum Ausdruck bringen. Senden Sie hierzu bitte eine Projektskizze (maximal 5 Seiten) via E-Mail an iMOVE, muylkens@imove-germany.de.

Die Maßnahme:

  • Fortbildung von Ausbildern (Instructors) indischer Industrial Training Institutes (ITIs) und/oder Industrial Training Centres (ITCs)
  • Dauer und Durchführungsort: 8 Wochen vor Ort in Indien in einer noch zu identifizierenden Einrichtung (beispielsweise ITI oder ITC). Die Ausbildungsstätte sollte kostenlos von indischer Seite oder seitens der Industrie zur Verfügung gestellt werden.
  • Bereich: Elektrotechnik oder Metallverarbeitung
  • Lerninhalte:
    • Fachliche, technische Inhalte (praxisorientiert)
    • Berufspädagogische Inhalte
    • Erstellung von Materialien zu Unterrichtszwecken
  • Ein Eigenanteil an der Finanzierung durch den deutschen Anbieter ist nicht erforderlich.


Bitte berücksichtigen Sie in Ihrer Projektskizze mindestens folgende Angaben:

  • Kostenkalkulation (Personal/Material/Reisemittel)
  • Frühestmöglicher Beginn der Maßnahme
  • Beteiligte Experten
  • Erfahrung mit Vorhaben in Indien
  • Erfahrung mit der Ausbildung von Ausbildern im außereuropäischen Ausland
  • Fachliche/technische Expertise
  • Auswertung/Aufbereitung des Projekts
  • Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind nicht in der Projektskizze zu berücksichtigen.


Informationen zu ITIs und ITCs finden Sie auf der Seite des indischen Arbeitsministeriums unter http://dget.gov.in/.

Ihre Ansprechpartnerin bei iMOVE ist Monika Muylkens, muylkens@imove-germany.de, Telefon: 0228 107-1210.

Quelle: imove

Kulturförderung in Europa

May 11th, 2011

CCP-Seminare »Europa fördert Kultur – aber wie?«
Am 24. bzw. 25. Mai in Bonn (Haus der Kultur)
Der Cultural Contact Point Germany (CCP), seit 1998 die offizielle nationale Kontaktstelle für EU-Kulturförderung, veranstaltet am 24. bzw. 25. Mai 2011 zwei Seminare in Bonn (Uhrzeit jeweils 11–16 Uhr). Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den inhaltlichen und formalen Anforderungen einer erfolgreichen Antragstellung im Rahmen des Förderprogramms KULTUR (2007–2013) sowie dem kostenlosen Beratungsservice des CCP.  Durch entsprechende Hintergrundinformation wird auch der Blick »zwischen die Zeilen« der Ausschreibungsunterlagen geschärft, was sich als hilfreich für die Konzeption aussichtsreicher Projektideen erweisen kann. Ergänzend gibt eine EU-erfahrene Projektleiterin wertvolle praktische Einblicke und Tipps aus erster Hand.
Teilnehmerzahl: max. 20
Teilnehmerbeitrag: 45,00 Euro (inkl. Material, Getränke und Pausensnack)
Anmeldung unter info@ccp-deutschland.de

Quelle: Kulturpolitische Gesellschaft e. V.

Deutsch-indisches Zentrum für Nachhaltigkeit gegründet

January 6th, 2011
Am Deutsch-Indischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung, angesiedelt am Indian Institute of Technology (IIT) Madras in der südindischen Stadt Chennai, sollen Forschergruppen künftig interdisziplinäre Spitzenforschung zum Thema Nachhaltigkeit leisten – und Lösungsvorschläge für die drängenden Umweltprobleme Asiens erarbeiten.
Wasserträgerin in Indien: Wirtschaftliche Entwicklung geht oft auf Kosten der Menschen
Wasserträgerin in Indien: Wirtschaftliche Entwicklung geht oft auf Kosten der Menschen
© Daniel Bachhuber / flickr
In vielen Ländern Asiens gibt es zwar genügend Wasser, dennoch herrscht Wasserknappheit, weil die Qualität des Wassers zum Trinken oder Bewässern von Feldern nicht ausreicht. Die wirtschaftliche Entwicklung geht so oft auf Kosten der Umwelt – und des Menschen.Mit solchen und ähnlichen drängenden Problemen wird sich künftig das neue Deutsch-Indische Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung (Indo-German Center for Sustainability, IGCS) am Indian Institute of Technology Madras (IIT) beschäftigen. Wissenschaftler aus Indien und Deutschland werden hier gemeinsam zu innovativen Nachhaltigkeitsstrategien forschen, vor allem in den Bereichen Energie, Landnutzung, Abfall- und Wassermanagement. „Das sind die Rahmenbedingungen für unser zukünftiges Leben auf der Erde“, sagt Zentrumskoordinator Rafig Azzam, Inhaber des Lehrstuhls für Ingenieurgeologie und Hydrogeologie an der RWTH Aachen. „Es ist unser Anliegen, die Ressourcen für kommende Generationen zu erhalten.“

Das IGCS versteht sich als interdisziplinäres Forschungs- und Lehrzentrum, an dem Wissenschaftler und Doktoranden aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen arbeiten – etwa Abfallmanagement, Bioenergie, Energieeffizienz, Entwicklungspolitik, erneuerbare Energien oder Hydrologie. „Viele komplexe Problemstellungen der Nachhaltigkeitsforschung kann man nur interdisziplinär lösen“, sagt Azzam. „Sie betreffen soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte gleichzeitig.“

Ein Flaggschiff der Kooperation
„Mit dem Zentrum etablieren wir ein weiteres Flaggschiff der deutsch-indischen Kooperation“, sagte Staatssekretär Thomas Rachel bei der feierlichen Eröffnung am 6. Dezember in Chennai. Anwesend waren auch der DAAD-Vizepräsident Max Huber, M. S. Swaminathan, Mitglied des Oberhauses des Indischen Parlaments und „Vater“ der Grünen Revolution in Indien, sowie die beiden Direktoren des neuen Zentrums, M. S. Ananth, Direktor des IIT Madras, und Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen.
Einweihung des neuen Zentrums: Ein Flagschiff der deutsch-indischen Kooperation
Einweihung des neuen Zentrums: Ein Flagschiff der deutsch-indischen Kooperation
© DAAD
Quelle: DAAD
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Die deutsche Sprache in der Welt: „Netzwerk Deutsch“ Datenerhebung 2010

April 22nd, 2010

© Goethe-Institut „Netzwerk Deutsch“ ist eine Initiative des Auswärtigen Amts, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, des Goethe-Instituts und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache.

Die Daten wurden von lokalen Arbeitsgruppen, bestehend aus den deutschen Botschaften und Mittlerorganisationen, unter der Koordination des Goethe-Instituts erfasst und gesammelt. Die hier bereitgestellte statistische Erhebung wird noch bis Mitte 2010 kontinuierlich um die ausstehenden Angaben ergänzt:

http://www.goethe.de/mmo/priv/5759818-STANDARD.pdf

Quelle: Goethe-Institut

Aus der Praxis: Kommunikation multikultureller Teams

March 28th, 2010


Im globalen Finanzinstitut UBS ist Multilingualität Alltag und zugleich eine bleibende Herausforderung. Um zu erreichen, dass mehrsprachige Teams optimal miteinander kooperieren, bedarf es einer besonderen Unternehmenskultur, sagt Mara Harvey, Senior Advisor für Ultra High Net Worth Kunden und Single Family Offices bei UBS Wealth Management. Die international erfahrene Bankerin, die vier Sprachen fließend beherrscht, weiß, wovon sie spricht. M. Harvey fungierte unter anderem als Leiterin Human Resources und Education für Nord-, Ost- und Zentraleuropa. Innerhalb dieser Funktion führte sie internationale Teams von über 80 Mitarbeitern verteilt auf 7 europäische Standorte.

Am 4. Mai 2010 hält sie auf der Konferenz einen Vortrag mit dem Titel “The Implications of Multilingualism for Communication, Education and Leadership at UBS”. Wie Sprachbarrieren überwunden und ein gutes Arbeitsklima untereinander geschaffen werden kann, darüber sprach M. Harvey vorab mit SPRACHEN & BERUF.

S&B: Frau Harvey, sie sind in einem multinationalen Unternehmen tätig. UBS beschäftigt Mitarbeiter aus 153 Nationen. Was bedeutet das für Ihren Arbeitsalltag?

Mara Harvey: Man kann wirklich sagen, dass Multilingualität bei UBS gelebt wird. Die lokale und die globale Perspektive sind in unserem Unternehmen nicht voneinander zu trennen. Unsere Corporate-Sprache ist Englisch. Top-Down Kommunikationsprozesse – d.h. vom Senior Management bis hin zu den einzelnen Geschäftsbereichen - finden auf Englisch statt. Auf Länderebene hingegen ist dies anders. Hier wird überwiegend in der jeweiligen Landessprache kommuniziert. In Deutschland findet die Kommunikation ausschließlich auf Deutsch statt. Für manche asiatische Länder und Regionen gelten wieder andere Regeln. In Singapur oder Hongkong gibt es so viele lokale Sprachen, dass Englisch auch die Hauptkommunikationssprache bildet.

S&B: Wie werden Mitarbeiter bei UBS auf sprachliche Herausforderungen vorbereitet?

Mara Harvey: Grundsätzlich achten wir bereits im Rekrutierungsprozess darauf, dass unsere Mitarbeiter gewisse Sprachkenntnisse mitbringen, wenn es die zu besetzende Funktion erfordert. Darüber hinaus werden Mitarbeiter intern unterstützt um benötigte Sprachkenntnisse erlangen zu können, insbesondere wenn neue Aufgabengebiete übernommen werden, wo diese vorausgesetzt werden. Im Unternehmen selbst gibt es zwar keine Abteilung, die Sprachkurse anbietet, dafür arbeiten wir aber mit externen Anbietern zusammen.

Ein Kollege beispielsweise hat in die Schweiz gewechselt und war von dort aus für Zentraleuropa verantwortlich, unter anderem für Polen. Dieser Mitarbeiter hat tatsächlich beginnend von Null Polnisch gelernt. Er hat einen intensiven Sprachkurs besucht und täglich mit Kollegen geübt, deren Muttersprache Polnisch war. Sein persönlicher Einsatz war für mich beeindruckend. Für die Kundenbeziehung war dies besonders hilfreich, da informelle Gespräche in Polnisch stattfinden konnten: einander begrüßen, kleine Unterhaltungen, Small Talk auf Events. Dies ermöglichte dem Kollegen schnell eine gemeinsame Basis aufzubauen, auch wenn der bankspezifische Austausch auf Englisch stattfand.

Bei der Frage, welche Sprache angebracht ist, sind für uns immer die Bedürfnisse der Kunden maßgebend. Falls sie der englischen Sprache nicht mächtig sind oder sich beim Sprechen einer Fremdsprache unwohl fühlen, müssen unsere Mitarbeiter ihnen sprachlich entgegenkommen.

S&B: „Die Sprache einfach halten“ war eine Kernaussage auf der letzten Konferenz von Sprachen & Beruf. Wie sehen Sie das? Darf ich mich auch einfach ausdrücken, Hauptsache, ich erreiche mein Kommunikationsziel?

Mara Harvey: Ich stimme dem zu, denn diese Aussage deckt sich mit meinen Erfahrungen. Deutsch zum Beispiel ist meine vierte Sprache und diese beherrsche ich nicht ganz so fließend wie Französisch, Italienisch oder Englisch. Meine interne schriftliche Kommunikation erfolgt überwiegend auf Englisch. Die wesentlichen Punkte im Gespräch einzubringen und überzeugend argumentieren, ist nach nun mehr als 7 Jahren in Deutschland gut umsetzbar. Es kann sein, dass es nicht immer perfekt ist. Meist sind Kollegen und sogar Kunden überaus tolerant und achten nicht auf kleine Grammatikfehler. Sie verstehen, worauf man hinaus will, und dies ist entscheidend.

In der schriftlichen Kommunikation hingegen, sollte auf korrekte Schreibweise wie auch auf die passende Ausdrucksweise geachtet werden und ist im externen Kontakt zwingend erforderlich. Hier ist ein toleranter Umgang nicht angebracht, da Fehler sich schnell negativ auf die Reputation des Unternehmens auswirken können.

S&B: Wie lässt sich die fremdsprachige Kommunikation untereinander verbessern?

Mara Harvey: Meiner Meinung nach, gibt es keine pauschale Strategie die hier anwendbar ist. Vielmehr muss situationsbezogen nach individuellen Lösungen gesucht werden. Außerdem ist auch die Eigeninitiative der Mitarbeiter gefragt. Manchmal gehört etwas Selbstüberwindung dazu. An vielen unserer Standorte wird im Alltag in der lokalen Sprache gesprochen. Es ist denkbar, dass, wenn ein Mitarbeiter in eine neue Führungsrolle befördert wird, englische Sprachkenntnisse gefordert sind. In Führungskräftemeetings oder Seminaren kann es dann schon einmal sein, dass man sich unwohl fühlt. Aber da müssen die Mitarbeiter selbst an sich arbeiten und an ihren neuen Herausforderungen wachsen.

S&B: Was können Führungskräfte tun, um Meetings erfolgreich zu gestalten, die Mitarbeiter mit unterschiedlichen Sprachen zusammenbringen?

Mara Harvey: Ein sehr wichtiger Aspekt bei Meetings oder Workshops, bei denen Leute mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen zusammenkommen, ist die Moderation. Der Moderator muss sicherstellen, dass alle Teilnehmer die Möglichkeit haben zu Wort kommen zu können, um ihre Ansichten und Fragen mit einbringen zu können. Denn oft regiert die Schüchternheit. Teilnehmer ziehen sich zurück oder kommentieren nicht so, wie sie das in ihrer eigenen Sprache tun würden. Diese Hürde müssen wir überwinden, indem wir die Leute proaktiv nach ihrer Meinung fragen. Selbst wenn das auch noch schwierig ist. Man muss den nicht-muttersprachigen Kollegen einfach helfen, zu Wort zu kommen.

Dies heißt auch, die Leute zurückzuhalten, die sprachlich einen Vorteil haben, weil sie etwa englische Muttersprachler sind oder sehr gut Englisch sprechen. Denn diese beanspruchen selbstbewusster mehr Zeit, um ihre Argumente vorzutragen, so dass Nicht-Muttersprachler manchmal kaum zu Wort kommen können. In solch einer Situation ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Ich habe zum Beispiel selbst an einem Leadership-Seminar in Englisch teilgenommen, bei dem auch ein Kollege aus Japan anwesend war. Er verfügte nur über geringe Englischkenntnisse und war extrem zurückhaltend. Er hätte nie etwas kritisiert, obwohl es gewünscht war, dass gegenseitig Feedback gegeben wird. Hier war der Moderator gefragt: Er hat ihn gebeten, zu sagen, was er denkt. Man hat gesehen, wie schwierig es für ihn war Kritik zu äußern, wie vorsichtig er das Feedback formuliert hat. Aber ihm wurde die Möglichkeit gegeben, auch seinen Beitrag zum Seminar zu leisten. In diesem Fall wurde eine Brücke zwischen höflicher Zurückhaltung und erwünschter Feedbackkultur geschlagen – natürlich in einem Rahmen, in dem der Kollege sich wohl fühlte und seine Zurückhaltung überwinden konnte. Auch ist es wichtig sich als Moderator die Zeit zum Nachfragen zu nehmen und die Punkte zusammenfassen. So zeigt man Respekt und zeigt allen Teilnehmern, dass man sie ernst nimmt. Und genau diese Wertschätzung ist es, die erfolgreiche Kommunikation ausmacht.

Quelle: Sprachen & Beruf

change 1/2010: Globalisierung

March 17th, 2010

Die neueste Ausgabe des Magazins der Bertelsmann Stiftung, change 1/2010, hat den inhaltlichen Schwerpunkt “Globalisierung”.

Unter folgendem Link kann das Magazin heruntergeladen werden:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xbcr/SID-B6F547FE-15C4FCE0/bst/xcms_bst_dms_30989_30990_2.pdf

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Deutsch-Arabisches Bildungsforum

February 8th, 2010
4 Männer im GesprächDas 2. Deutsch-Arabische Bildungsforum findet am 20. und 21. April im dbb-Forum in Berlin statt.

Mit dem 2. Deutsch-Arabischen Bildungsforum setzen iMOVE und Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry ihre strategische Partnerschaft fort und bieten eine Plattform zur Netzwerkerrichtung und -pflege sowohl für deutsche und arabische Bildungsanbieter als auch für Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, die sich für den Ausbau des Bildungssektors in arabischen Ländern engagieren.

Während des zweitägigen Forums im April 2010 werden Bildungsexperten aus den arabischen Ländern und Deutschland über die aktuelle Lage sowie neue Projekte und Trends berichten. Firmen und Institutionen der Aus- und Weiterbildungsbranche haben ebenso wie Hochschulen erneut die Möglichkeit, sich über bestehende Kooperationsmöglichkeiten mit den arabischen Ländern zu informieren und mit Entscheidungsträgern der Region in Kontakt zu kommen.
  • Termin: 20. bis 21. April 2010
  • Veranstaltungsort:
    • dbb forum berlin
      Friedrichstraße 169/170
      D - 10117 Berlin
      Telefon: 030 4081 4500, Fax: 030 4081 4599
      www.dbb-forum-berlin.de

    Quelle: iMove

Europäische Messe für Innovation im Hochschulbereich

October 22nd, 2009

improve 2009 bietet für Entscheider und Anwender aus Hochschulen und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Hochschule einen Rahmen zum gegenseitigen Austausch.

Der Veranstaltungsrahmen umfasst einen Kongress, ein Ausstellerforum mit Einblicken in Lösungen renommierter Unternehmen sowie eine Fachmesse mit weitreichendem Spektrum an Dienstleistungen für Hochschulen.

Quelle und nähere Infos: http://www.improve2009.de/